Sebastian Klein
Toxisch reich
Warum extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet
br., 204 Seiten, 19.- €
München 2025 (Oekom Verlag)
von Bernd M. Malunat
Sebastian Klein hat eine sehr persönliche Schrift vorgelegt, die dennoch nicht zu autobiographisch geraten ist. Der Autor skizziert den Weg, den er als Unternehmer gegangen ist, um dann zu einem Mahner wider den toxischen Reichtum einer kleinen Minderheit zu werden – mit vielen guten Gründen und bestem Gewissen.
Als Mitbegründer von Blinkist, einer App, die den Inhalt von Büchern in knapper Form zusammenfasst, wurde er durch deren Verkauf an ein australisches Unternehmen zum Multimillionär. Den allergrößten Teil dieses Vermögens hat er gemeinnützigen Zwecken zugeführt, wurde dadurch populär und nutzt seine mediale Reichweite nun, um die Gefahren extremen Reichtums für das gesellschaftliche Zusammenleben zu begründen und zu belegen. Es handelt sich also nicht um eine dezidiert wissenschaftliche Schrift, vielmehr um eine Art von Erfahrungsbericht eines Insiders, der durch einschlägige Literatur gut unterfüttert ist, vor allem aber auf sehr vielen Gesprächen beruht, die er mit kritischen Geistern führte. Diese Gespräche sind zugleich ein Beleg, dass sich in allmählich wachsenden Kreisen ein Bewusstsein dafür herausbildet, wie gefährlich extremer Reichtum für alle Demokratien ist.
Die Belege, die Klein anführt, sind nicht wirklich neu, in dieser Form aber eher selten anzutreffen. Für den studierten Psychologen stand am Anfang seiner Überlegungen die Selbsterkenntnis, Teil des Problems gewesen zu sein (7), als er zu dem einen Prozent der Reichsten im Land gehörte. Ihm wurde klar, dass sich extreme Ungleichheit und Demokratie gegenseitig ausschließen (17), weil extremer Reichtum ein strukturelles Problem darstellt (20). Das zeigt sich etwa daran, dass die reichsten 10 Prozent der deutschen Haushalte deutlich mehr als die Hälfte des gesamten Netto-Geld- und Finanzvermögens besitzen, während die unteren 50 Prozent der Bevölkerung über so gut wie nichts verfügt (26) – rund 13 Millionen Menschen gelten deshalb als arm oder als armutsgefährdet, darunter besonders viele Kinder. Das lässt sich am Gini-Koeffizienten ablesen, einer Messgröße für (Vermögens-)Ungleichheit, der in Deutschland den hohen Wert von 0,72 erreicht (1,0 bedeutet vollkommene Konzentration). Die Vermögens-Schere öffnet sich immer weiter und hat ein bedenkliches Ausmaß erreicht. (Der aktuelle, 7. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vom Dezember 2025 weist ähnliche Werte aus. Der Bericht wird allerdings dafür kritisiert, dass er nur geschätzte Angaben zu den bestehenden Vermögen macht, machen kann, weil konkrete Zahlen nicht erhoben werden können, da die Pflicht der Reichen zu entsprechenden Meldungen zugleich mit dem Verzicht auf die Einziehung der Vermögenssteuer ausgesetzt wurde.)
Den Gründen für diese in hohem Maß gefährliche Ungleichheit versucht der Autor auf die Spur zu kommen. Im Rückblick zeige sich, dass Ungleichheit ein überkommenes Phänomen sei, das einen ersten beklemmenden Höhepunkt durch die elenden Arbeitsbedingungen während der Industrialisierung in der sog. Gründerzeit gegen Ende des 19. Jahrhunderts erreichte, und durch den europäischen Kolonialismus wurde diese Entwicklung zusätzlich verstärkt; Ungleichheit wurde so zum globalen Problem und ist es geblieben. Das hat sich bis heute keineswegs grundlegend verändert, sklavenähnliche Verhältnisse bestehen nach wie vor, insbesondere im Globalen Süden. Durch das – stark verwässerte – Lieferketten-Gesetz wurden die dortigen Bedingungen zwar gemildert; aber es bleibt natürlich dabei, dass sich Wenige den Ertrag der Arbeit Vieler aneignen.
Viele der heutigen Milliardärsvermögen lassen sich bis in diese Zeiten zurückverfolgen. Sie entstanden teils in einer düsteren Vergangenheit, etwa durch die Zwangsarbeit im „dritten Reich“, die bis heute wenig aufgearbeitet wurde, und sie setzt sich durch Ausbeutung und Umweltzerstörung noch immer weiter fort (58). Es sei deshalb Illusion, anzunehmen, Aufstieg beruhe vor allem auf meritokratischen Leistungen und Verdiensten; wichtig sei vielmehr, in eine reiche Familie hineingeboren zu werden (59 ff.). Natürlich gibt es auch einige Selfmade-Millionäre, aber etwa drei Viertel haben ihre Vermögen geerbt. Zugespitzt formuliert: Milliardär wird man am leichtesten, wenn man als Millionär startet! (65) Dabei gelte häufig, „dass große Vermögen nicht nur eine dunkle Vergangenheit, sondern auch auch eine dunkle Gegenwart haben“ (58). Klein scheut sich auch nicht, wenigstens einige dieser Nutznießer zu benennen: Siemens, Volkswagen, Kühne + Nagel, Dr. Oetker, Quandt, Klatten (55) – die Liste ließe sich deutlich erweitern.
In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich durch die verfassungsrechtliche Normierung eines relativ starken Sozialstaates zunächst eine gewisse Egalisierung, so dass eine breite Mittelschicht entstehen konnte. Bewirkt hat dies nicht zuletzt die Einführung progressiver Einkommens- und Vermögenssteuern, die allerdings recht schnell wieder drastisch reduziert wurden. Die Vermögenssteuer wurde aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts bereits 1995 sogar völlig suspendiert und bis zum heutigen Tag nicht wieder in Kraft gesetzt, obwohl Art. 106 Abs. 2 GG dies ausdrücklich normiert.
Die Abkehr von den ausgleichenden Wirkungen des Sozialstaates macht der Autor in der Hinwendung zum Neoliberalismus aus, der den Einfluss des Staates zugunsten der Initiative privatwirtschaftlicher Akteure zurückdrängen sollte; „die Idee der sozialen Marktwirtschaft wich dem Finanzmarkt-Kapitalismus“ (33). Diese als Reagonomics oder Thatcherismus bezeichnete Entwicklung wurde durch den Ausverkauf der ostdeutschen Staatswirtschaft an westdeutsche Unternehmen nach der Wiedervereinigung 1989 nochmals verstärkt. Das Empfinden sehr großer Teilen der Bevölkerung in den ostdeutschen Bundesländern, benachteiligt worden zu sein, dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein.
Einen Höhepunkt erreichte der Neoliberalismus in Deutschland durch die Arbeitsmarktreformen der ‚Agenda 2010‘, mit der der damalige Bundeskanzler Schröder den größten Niedriglohnsektor Europas schuf – und damit ein neues Prekariat (35). Die von Spekulationen der Banken ausgelöste Finanzmarktkrise 2008, die durch den massiven Einsatz von Steuermitteln eingedämmt werden musste, hat die Ungleichheit nochmals beträchtlich verschärft (35). Ein ganz entscheidendes Instrument, diese Verhältnisse zu bewahren, bildet der Lobbyismus, der in unterschiedlichen Erscheinungen auftritt und zu verschiedenartigen Zwecken eingesetzt wird (40 ff.).
Besonders klar setzt sich Klein mit dem Verhalten der für die vielfachen Krisen der Umwelt Verantwortlichen auseinander. „Reiche zerstören mit ihrem Konsum unsere Lebensgrundlage“ (78); „der größte Teil der Vermögen (wird) nicht in die Rettung, sondern (in) die Zerstörung unseres Planeten investiert“ (78). Die Reichen „produzieren die Erderwärmung nicht nur, sondern sie profitieren auch noch davon“ (76). Daraus folgt für ihn, „wer die Klimakrise lösen will, sollte an der Ungleichheitskrise ansetzen“ (79). Dazu komme, dass Ungleichheit schlecht sei für die Wirtschaft (81ff.), vor allem weil Potentiale ungenutzt blieben, die Dynamik schwände und Transformationen erschwert würden, weshalb modernisierende Investitionen letztlich ausblieben. In der Konsequenz ist davon natürlich auch die Umwelt betroffen, was sich an der wankelmütigen Energiewende belegen ließe, die trotz aller eindringlichen Befunde nicht bereit ist, den Ausstoß klimarelevanter Treibhausgase konsequent zu beenden.
Der Autor wendet seinen Blick daraufhin einem nicht minder drängenden Anliegen zu. Er fürchtet nämlich, dass wir „in Zeiten (leben), in denen die Demokratie als Ganzes auf dem Spiel steht“ (99), weil extreme Ungleichheit und Demokratie nicht dauerhaft gemeinsam existieren können. „Wer also auch in Zukunft eine demokratische Gesellschaft möchte, muss extremen Reichtum bekämpfen“ (99). Klein macht das vor allem daran fest, dass ärmere Menschen sich weniger repräsentiert, von politischen Entscheidungen ausgeschlossen fühlen. Sie entwickeln Abstiegs- und Zukunftsängste, lehnen deshalb Veränderungen ab, weil sie Unsicherheiten bergen, und fallen auf autoritäre Parteien herein, welche die Schuld für alle Probleme auf ‚Andere‘, vor allem Asylsuchenden, Flüchtlingen, Migranten, schieben, obwohl sie selbst kein Programm aufweisen, das Grund gibt, die möglicherweise berechtigten Befürchtungen zu beheben.
Verstärkt werden die vielleicht nur subjektiven Empfindungen dadurch, dass die Reichen mittels unseres Rechtssystems deutliche Vorteile erlangen (103). Klar zeige sich das zum Beispiel daran, dass Sozialleistungsbetrug und Steuerhinterziehung vergleichbare Straftaten darstellten, die den Staat in gleicher Weise schädigen, die aber völlig ungleiche Folgen zeitigen. Während der Steuerhinterzieher die Möglichkeit hat, der Strafverfolgung durch eine Selbstanzeige gänzlich zu entgehen, droht denjenigen eine Gefängnisstrafe, die zu Unrecht etwa das Bürgergeld bezogen haben. Dass Vermögende ihren Rechtsschutz deutlich besser zu finanzieren vermögen, bedarf nicht der Erörterung.
Diese Ungerechtigkeit lässt sich am besten durch Zahlen belegen (111). Durch Steuerhinterziehung entgehen dem deutschen Staat jährlich zwischen 50 und 100 Milliarden Euro, durch Steuervermeidungskonstrukte, etwa bei der Erbschaftssteuer (109), weitere geschätzte 50 Milliarden Euro, und allein durch Cum-Ex-Geschäfte ist dem Fiskus ein Schaden von etwa 36 Milliarden Euro entstanden. Daran zeige sich deutlich, dass ein wesentliches Kennzeichen der rechtsstaatlichen Demokratie verletzt werde: die von der Verfassung garantierte Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz (Art. 3 Abs. 1 GG).
In einem Exkurs beschäftigt sich Klein mit der sog. Philanthropie, wenn also Reiche Gelder in Stiftungen einbringen. Sein Fazit ist knapp und klar: „Wenn Reiche darüber entscheiden, wie das Gemeinwesen aussehen soll, ist das kein Fortschritt, sondern Neofeudalismus, ein Reise in die vordemokratische Vergangenheit“ (120).
Die bisherige Schilderung ist ein Rückblick, eine Art Bestandsaufnahme der Ursachen der demokratiegefährdenden Ungleichverteilung des Reichtums; sie bildet die Grundlage der Anregungen, von denen der Autor sich Erholung erhofft. Zunächst gelte es, den Leistungsbegriff neu zu bestimmen, und zwar nach dem Kriterium, welchen Nutzen eine Tätigkeit der Gesellschaft stifte; daran sollte sich dann auch die Bezahlung orientieren. Dazu gehöre auch eine neue Sprache, die den wahren Inhalt von Begriffen ausdrücke. Arme Menschen seien nicht ‚sozial schwach‘, sondern eben arm, weil sie nicht die Bezahlung erhalten, die sie eigentlich verdienten. „Sozial schwach sind für mich Menschen wie Friedrich Merz oder Christian Lindner, die Politik für die Reichsten machen und denen der Großteil der Gesellschaft schlicht egal ist“ (136). Pointierter kann man kaum formulieren!
Erforderlich sei auch die Erhöhung der Transparenz, zuerst bei den Reichsten, weil deren Ausmaß an Reichtum nicht einmal bekannt ist, sondern bloß geschätzt werden kann; dann bei den Politikern, die Entscheidungen auch auf der Grundlage eigener ökonomischer Interessen treffen können, und deshalb keine Nebeneinkünfte erzielen dürfen (146), zumindest aber für deren vollständige Offenlegung sorgen müssen. Schließlich fordert er noch solide informierende Medien und eine gute schulische Bildung, nicht zuletzt um Politik wirklich verstehen zu können.
Wesentlicher allerdings ist die Schaffung eines Steuersystems, das der Gesellschaft dient. In der Vergangenheit sind viele unternehmensrelevante Steuern reduziert oder ganz abgeschafft worden (149), wodurch sich die Lohnsteuer zur größten Einnahmequelle des Staates entwickelte. „Es gibt kein Land der Welt, das Arbeit stärker und Vermögen geringer besteuert als Deutschland“ (148, Zitat: M. Fratzscher). (Tatsächlich sind die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer höher als die aus der Lohn- bzw. Einkommenssteuer.) Er plädiert deshalb für eine gerechte Erbschafts- und Schenkungssteuer, die Wiederinkraftsetzung der Vermögenssteuer, die bei einem Steuersatz von nur 1 Prozent jährliche Einnahmen von rund 70 Milliarden Euro erbringen würden, eine progressive Besteuerung der Kapitalerträge, eine höhere Besteuerung umweltschädlicher Luxusartikel, während die Dinge des alltäglichen Bedarfs vollständig von der Mehrwertsteuer befreit werden sollten. Eingeführt werden könnte eine Übergewinnsteuer, die jährlich etwa 20 Milliarden Euro einbringen würde, sowie ein Grunderbe für junge Menschen in Höhe von etwa 120.000 Euro und außerdem ein Bürgergeld, das den Namen verdient, von 1.200 Euro.
Diese Vorschläge sind nicht wirklich originell, bedeuten jedoch ein gewisses Maß an Umverteilung, die zwar nicht populär, aber wirksam sei. „Steuern sind ein effektiver und erprobter Weg, um Ungleichheit zu reduzieren“ (161). Klein geht allerdings noch einen Schritt weiter. Nach etwa vierzig Jahren neoliberaler Wirtschaftspolitik sei es an der Zeit, das Rad wieder etwas zurückzudrehen, weil wichtige Güter nicht dem Markt überlassen, nicht zur Ware werden dürften. Das gelte etwa für Wohnraum, für das Gesundheitswesen, aber auch für öffentliche Güter, die in der Vergangenheit bereits ganz oder teilweise privatisiert wurden.
Um diesen Weg einschlagen zu können, sei auch an neue Eigentumsformen zu denken. Außer der Wiederbelebung der alten Genossenschaftsidee plädiert er für ein Verantwortungseigentum, das sich dadurch auszeichnet, dass Investoren kein Stimmrecht und nur eine gedeckelte Rendite erhalten, Gewinne reinvestiert oder gemeinwohlorientiert verwendet werden und Unternehmen nicht verkauft oder anderweitig zum Spekulationsobjekt gemacht werden dürfen, um dem Rendite-Imperativ der Finanzindustrie zu entkommen. Der Autor hat dem von ihm inzwischen gegründeten Medienunternehmen ‚Neue Narrative‘ diese Form verpasst, obwohl sie bislang noch nicht als eigenständige Rechtsform anerkannt ist (175 f.).
Es muss sich vieles ändern, damit es bleiben kann, wie es ist, schrieb einst Giuseppe Tomasi di Lampedusa im ‚Leopard‘, und diesem im Grund konservativen Anliegen ist Sebastian Klein in großem Umfang gerecht geworden. Es handelt sich aber bloß um Disruption, mutig zwar, aber nicht mutig genug, um Anlass zu einem ‚optimistischen Ausblick‘ (188) zu geben. Die seit geraumer Zeit engagiert auftretenden Initiativen, wie etwa taxmenow, das Netzwerk Steuergerechtigkeit oder die Bürgerbewegung ‚Finanzwende‘, sind zwar zu begrüßen, reichen dafür aber nicht aus. Dazu hätte es härterer Forderungen bedurft, um die asymmetrische Gestaltungsmacht des Großkapitals auf die konkrete Politik zu begrenzen. Verdeutlichen lässt sich das etwa daran, dass allein die oben bezifferten Steuerhinterziehungen mehr als ausreichten, um alle Haushaltsprobleme der amtierenden Regierung vollständig zu lösen. Dabei käme die Behebung dieser Probleme nicht zuletzt den Reichen zugute, für die eine intakte Umwelt, funktionierende Infrastruktur, gesicherte Versorgung, gute Bildung und Ausbildung und eine stabile Inlands-Nachfrage von zentraler Bedeutung sind. Aber unter dem Druck finanzstarker Wirtschafts-Lobbies verzichtet die Politik darauf, selbst auf die Gefahr hin, dass die Regierung zerbricht. Viel deutlicher lässt sich kaum zeigen, dass die Macht des Geldes die der Vernunft deutlich übersteigt.
Völlig außer acht gelassen hat Klein, was toxischer Reichtum in anderen Weltregionen anrichtet. Wenn man die Perzeptionen der sogenannten Techvisionäre betrachtet, gewinnt man einen Eindruck davon, wie toxischer Reichtum tatsächlich wirkt. Einige Stichworte dazu mögen genügen: Longevity, KI-optimierte Gehirne, Besiedelung des Mondes, Erkundung des Roten Planeten, staatsfreie Inseln im Pazifik, Tiefsee-Bergbau, Ausbeutung von Planetoiden, und so weiter! Reichtum generiert so weiteren Reichtum. Dieses Narrativ betont ausdrücklich, dass Demokratie und Freiheit unvereinbar seien, und von Gleichheit längst keine Rede mehr ist.
Ausblickend kann man dem Autor wohl zustimmen: Toxischer Reichtum gefährdet die Demokratie, nicht nur hierzulande, weil Kapital eine unverkennbar rechts-radikale Struktur aufweist!