Der Weg in die Unfreiheit

Die Kulturrevolution der 1960er-Jahre und der nationalistische Backlash. Trump und Putin als Führer einer antiliberalen Konterrevolution

von Bruno Heidlberger

Der Text analysiert den Aufstieg Donald Trumps und die Radikalisierung der Republikanischen Partei als Ergebnis einer langfristigen ideologischen Entwicklung, deren zentrales Feindbild die gesellschaftlichen Liberalisierungen der 1960er-Jahre sind. „1968“ fungiert dabei als Chiffre für Werteverfall, Verlust weißer, christlicher Vorherrschaft und den Bruch mit traditionellen Macht- und Gesellschaftsordnungen. Ausgehend von der Gegenwehr gegen Roosevelts New Deal über den Widerstand gegen die Bürgerrechtsbewegung bis hin zur bewussten Mobilisierung rassistischer Ressentiments entwickelte sich eine politische Strategie, die auf Polarisierung, Feindbilder und Normbruch setzte. Mit Donald Trump erreicht diese Entwicklung ihren Höhepunkt und schlägt in offene autoritäre Politik um. Zugleich wird der Trumpismus als Teil einer globalen antiliberalen Konterrevolution verstanden, die Akteure wie die AfD, autoritäre Regime und techno-rechtslibertäre Eliten verbindet. Die Analyse zeigt die Gefahren für liberale Demokratien und betont die Notwendigkeit ihrer transnationalen Verteidigung. Der Autor warnt vor einem transnationalen Schulterschluss rechtsradikaler Bewegungen, die Demokratie und Menschenrechte infrage stellen und Elemente des historischen Faschismus reaktivieren.

1968 als Feindbild: Kulturkampf und Gegenrevolution

Die Präsidentschaft von Donald Trump ist kein Betriebsunfall der Geschichte, erklärt die Amerika-Expertin Annika Brockschmidt in ihrem 2024 erschienenen Buch Die Brandstifter. Wie Extremisten die Republikanische Partei übernahmen.1 Sie vertritt darin die These, der Aufstieg Trumps sei der vorläufige Tiefpunkt einer langen ideologischen Entwicklung innerhalb der Republikanischen Partei. Diese Entwicklung setzte spätestens mit dem Antikommunismus der McCarthy-Ära der 1950er Jahre ein. Die ideologische Brandstiftung habe lange vor Donald Trumps Erscheinen auf der politischen Bühne in der USA begonnen.

Ihren Ursprung nahm die Radikalisierung vor 90 Jahren – im Kampf gegen Roosevelts New Deal. Für die „Alte Rechte“ galten die Sozialreformen Roosevelts als kommunistische Subversion „mit dem Ziel, Amerika in den Abgrund zu treiben.“ (Brockschmidt, 17) Sie bestand vor allem aus reichen Geschäftsmännern, die eigens angeheuerte Milizen zum Teil gewaltsam gegen Gewerkschaften vorgehen ließen, und verstand sich als gegenrevolutionäre Bewegung. Die Radikalisierung der Republikanischen Partei setzte sich fort mit den Erfolgen der antirassistischen sozialen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement) der 1950er und 1960er Jahre. Ihr damals führender Kopf, Barry Goldwater, sprach sich gegen den Civil Rights Act von 1964 aus, der Diskriminierung aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Hautfarbe, Religion und Geschlecht untersagte. Er lehnte die Einführung einer staatlichen Krankenversicherung für Behinderte, ältere Menschen und Bedürftige als „sozialisierte Medizin“ ab, bekämpfte die Gewerkschaften und war Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, der dem äußersten rechten Flügel zugeordnet wurde. Seine Ablehnung des Gesetzes teilte er mit weiteren prominenten Akteuren aus dem rechtslibertären Lager. Auch der bekannte Ökonom Milton Friedman sprach sich gegen die Bürgerrechtsgesetzgebung aus, ebenso William F. Buckley (Berg, 61), Sohn eines Millionärs und Galionsfigur des amerikanischen Konservatismus. Was Buckley mit der späteren White Power Bewegung verband, war die Überzeugung, dass die Überlegenheit der weißen Rasse nicht nur politisch und kulturell, sondern auch biologisch begründet sei. Die demographische Entwicklung in den USA lief vor allem gegen die christlichen Konservativen in der amerikanischen Rechten, die immer offener den Erhalt der weißen und christlich-konservativen Vorherrschaft über den Schutz der demokratischen Verfassung stellten. Wahlen galten nur so lange als legitim, solange die weiße, christliche Vorherrschaft politisch wie kulturell nicht bedroht wird.

„Auch wenn viele Hoffnungen unerfüllt blieben und es zu ideologischen Übertreibungen kam: die Sixties markieren in dieser Hinsicht eine epochale Zensur, die der amerikanischen Gesellschaft und den westlichen Gesellschaften insgesamt eine nachhaltige Emanzipation und einen Liberalisierungsschub bescherte“,2 notiert der Historiker Manfred Berg. In der Wahrnehmung amerikanischer Konservativer hingegen galten die Sechzigerjahre stets als Symbol eines tiefgreifenden Werteverfalls: Religion, Moral, Familie und Patriotismus seien damals untergraben worden, während die Epoche zugleich als von Hedonismus, Drogenmissbrauch und sexueller Freizügigkeit geprägt verurteilt wurde. Für den republikanischen Abgeordneten Dick Armey aus Texas stand fest: „Alle Probleme begannen in den Sixties“ (112). Als die reichste und modernste kapitalistische Industriegesellschaft waren die USA Vorreiter und Vorbild der Kulturrevolution, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in allen westlichen Industrienation vollzog. Die Kulturrevolution der Sixties war im Kern ein „Triumph des Individuums über die Gesellschaft“ (Eric Hobsbawn), „der zwar willkommene Liberalisierungsgewinne gebracht, aber auch traditionelle Strukturen der Solidarität untergraben und dem Neoliberalismus den Weg geebnet“ hat (114).

Eine Partei für Weiße – Radikalisierung als Mobilisierungsstrategie

Extreme Gruppen der amerikanischen Rechten, radikalisierte Konservative und christliche Extremisten, arbeiten seit Jahrzehnten an einer national-konservativen Revolution (18); nun ist sie da. Seit dem 6. Januar 2021, der organisierten Entfesselung der Gewalt im Sturm auf das Capitol, befindet sich die Republikanische Partei in einer Radikalisierungsspirale. Republikanische Politiker äußern seither offen Gewaltfantasien. So verbreitete Paul Gosar im November 2021 ein Anime-Video, in dem er seine Kollegin, die Demokratin Alexandria Ocasio-Cortes, mit einem Schwert erstach und Präsident Biden mit zwei Schwertern angriff. Parteiinterne oder strafrechtliche Folgen hatte das nicht (19).

Triumph der globalen Rechten und geopolitische Verschiebungen

Project 2025: Trumps Weg in den autoritären Staat

Trump gelingt es, wie schon den Republikanern in den 1990er Jahren, mit Kulturkampf von der sozialen Frage abzulenken, die Staatskasse zu plündern und fast allen, außer etwa einem Prozent der Amerikaner, zu schaden, während die meisten sich als Gewinner fühlen. Seine Politik ist wie ein Rachefeldzug gegen die ganze Welt – eine Realityshow, die den Schmerz anderer sichtbar machen will. Trump nutzt Ressentiments, Neid und Hass und markiert Feinde und Sündenböcke. Ja, der autoritäre Charakter ist wieder da. Er dämonisiert Migranten, Feminismus, Gender, Transgender, Queer, die EU und politische Gegner. Trump will eine Welt, in der er die Regeln diktiert, seinen Reichtum und seine Macht vermehrt. Snyder nennt dies „Sadopopulismus“ (290f.).

Die neue autoritär-libertäre Internationale: Techno-Eliten, MAGA und AfD

Ein besonders ausgeprägter Pronatalismus geht häufig mit rechtsextremen oder streng religiösen Ansichten Hand in Hand, wenn es darum geht, „unser Volk“ vor Untergang oder Überfremdung zu schützen. Typischerweise geht diese Haltung einher mit einer aggressiven Ablehnung von Abtreibung, Feminismus sowie LGBTQ-Bewegungen. Orbán ruft zur Fortpflanzung auf, um eine „gemischtrassige“ Gesellschaft zu vermeiden. Die russische Duma verbietet Werbung für Kinderlosigkeit. Die angebliche Menschheitssorge verschmilzt hier mit elitärer Überheblichkeit: Musk sieht sich als Mustermenschen einer schutzbedürftigen Zivilisation und streut seine Gene. Die New York Times berichtet, er habe Sperma für eine Marskolonie bereitgestellt.

Niedergang und Absturz der Vernunft. Der Tod der Wahrheit

Steve Bannon wusste, wie schon der italienische Kommunist Antonio Gramsci, wer die Politik verändern will, muss die kulturelle Hegemonie, die Deutungshoheit über die Wörter, erlangen.

Autoritäre Allianzen: Die AfD zwischen Trump, Orbán und Putin

Die Rückkehr der Lagerlogik und Krieg im Inneren:
Wie Trump Deportation, Militär und Angst zur Herrschaftssicherung nutzt

Das ICE will Lagerhallen zu Gefängnissen machen. Geplant sind eine Million Abschiebungen pro Jahr. Es hält 73.000 Menschen in Gewahrsam, so viele wie noch nie seit seiner Gründung; 31 Menschen starben 2025 im ICE-Gewahrsam. 60 % der 330.000 Festgenommenen aus den vergangenen zwölf Monaten haben keine Straftat begangen, leben legal im Land und arbeiten, zahlen Steuern und haben zumindest ein laufendes Asylverfahren. (Elmar Theveßen: Markus Lanz, 27.1.26)

Ausrotten wie Ungeziefer“.
Führerkult, Entmenschlichung und Gewalt: Faschistische Muster im Trumpismus

Donald Trump inszeniert sich als politischer Führer, der Moral und Recht in seiner Person vereint und sich als von Gott berufener Retter Amerikas versteht. Wer glaubt, nur der eigenen Moral verpflichtet zu sein, stellt sich faktisch über das Gesetz – ein Prinzip, das an faschistische Ideologien erinnert. Faschistische Bewegungen zeichnen sich durch einen ausgeprägten Personenkult aus. Auch die Überhöhung der eigenen Nation – etwa im Sinne von „America First“ oder der Bevorzugung weißer Amerikaner – gilt neben dem Führerprinzip als typisches faschistisches Element. Wenn Trump davon spricht, Migranten würden das „amerikanische Blut vergiften“, bedient er sich einer Rhetorik, die an völkisch-nationalistische Vorstellungen erinnert. Kennzeichen solcher Ideologien sind Personenkult, radikaler Nationalismus und die Ausgrenzung vermeintlicher „innerer Feinde“. Migranten haben in den USA zunehmend eingeschränkten Zugang zu rechtsstaatlichen Verfahren. Berichte über aggressive Vorgehensweisen von ICE-Einheiten, Hausdurchsuchungen ohne richterliche Anordnung und Abschiebungen in Länder wie El Salvador widersprechen rechtsstaatlichen Prinzipien. Miller hat ICE faktisch in eine Geheimpolizei verwandelt, die niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig ist. Zugleich entstehen vielerorts neue Haftzentren. Konzepte wie eine an Abstammung gebundene Staatsbürgerschaft oder die Aushöhlung rechtsstaatlicher Garantien gelten historisch als Kennzeichen autoritärer und faschistischer Systeme. Auch Trumps jüngst verbreitetes Video über das Ehepaar Obama wird von Kritikern als Ausdruck eines aggressiven, rassistisch aufgeladenen Nationalismus gewertet, der sich gegen vermeintliche „innere Feinde“ richtet.

Zur Ideologie des Faschismus gehört auch die Verherrlichung von Gewalt gegen politische Gegner. Sie bildet ein konstitutives Kernelement und ist das zentrale Mittel, mit dem faschistische Bewegungen ihre Politik durchsetzen. Dennoch: Trump ist nicht Hitler. In den USA haben wir einen faschistischen Präsidenten und eine faschistische MAGA-Bewegung, aber noch keinen faschistischen Staat und keine faschistische Gesellschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg trugen gerade die USA in den Nürnberger Prozessen maßgeblich zur Entwicklung eines internationalen Rechts bei, das faschistische Verbrechen dauerhaft ahnden und verhindern sollte – im Namen des Rechts jedes Menschen, unabhängig von Herkunft oder Religion, in Frieden und Würde zu leben. Dieser demokratische Geist ist in den USA noch sehr lebendig.

Warum moderne Gesellschaften Barbarei hervorbringen

In Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft beschreibt Arendt jene totalitäre Dynamik des 20. Jahrhunderts, die immer mehr Menschen überflüssig macht. Im Überflüssigmachen von Menschen sah Hannah Arendt die größte Gefahr und das größte Übel der modernen Gesellschaft. Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat vor Krieg, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen, Armut, Hunger und Klimawandel. Mit der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 stieg die Zahl mittlerweile auf über 100 Millionen Menschen an. In einer Welt utilitaristisch und technizistisch verengter Wachstumsprozesse sah die Philosophin das größte Übel neuzeitlicher Weltentfremdung. Die besondere Aktualität Arendts ergibt sich aus ihren Analysen der Moderne, wie sie sie vor allem in Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft entwickelt hat. Hier spielen drei Elemente – Antisemitismus, Imperialismus und Rassismus – eine zentrale Rolle für den Problemkomplex, für den die Nazis eine schreckliche „Lösung“ boten. Richard Sennett, Schüler Hannah Arendts, zeigt in seiner Schrift „Die Kultur des neuen Kapitalismus“, dass die 1990er New Economy eine tiefgreifende Wirkung auf Gesellschaft und Individuum hatte. Er warnt, dass weltweit durch Ökonomie und Politik massenhaft als „überflüssig” wahrgenommene Menschen erzeugt werden – etwa junge Arbeitslose in Spanien, Griechenland, Portugal oder Obdachlose in Slums in Afrika und Asien. Das kapitalistische System erzeugt kontinuierlich überflüssige Menschen, die nicht gebraucht werden oder vor den Folgen des Klimawandels ihre Heimat verlassen müssen.

Eine Welt im Umbruch: Trumps Revisionismus und Europas Verantwortung

Im Weißen Haus regiert ein Präsident der Gesetzlosigkeit, ein Intuitions- und Machtpolitiker, der Unordnung und Chaos stiftet. Die USA können nicht mehr als Garant und Stabilisator einer stabilen Ordnung verstanden werden, sondern sind das größte Raubtier im Dschungel. Mit seiner merkantilistischen Zollpolitik könnte Trump, ähnlich wie US-Präsident Herbert Hoover 1930, internationale Wirtschaftskrisen verschärfen und politische Radikalisierung begünstigen. Am Ende könnte Trump Europa aber sogar stärken, wenn es sich nicht auseinanderdividieren lässt und mit anderen zusammenschließt.

Joe Biden warnte in seiner Abschiedsrede an die Nation vor einer Oligarchie der Superreichen. Die heutigen Formen des oligarchischen Postfaschismus verbinden in unterschiedlichsten Varianten ethnischen und religiösen Fundamentalismus, Paläolibertarismus, Tech-Plutokratie und Big-Tech, die auf den Mythos nationaler Wiederauferstehung zielen. Carl Schmitts Freund-Feind-Denken und die Verbindung von Antiliberalismus und Technik haben schon einmal ins Verderben geführt. Schon einmal hat Trump mit dem Sturm auf das Capitol gezeigt, wie weit er bereit ist, zu gehen, trotzdem wurde er ein zweites Mal gewählt. Ob wir uns heute in der Gründungsphase neuer Diktaturen befinden und diese dann ähnliche Schritte wie der historische Faschismus gehen werden, bleibt offen. Die Zukunft bleibt offen.

Autoritäre Versuchungen: Warum der Liberalismus sich erneuern muss

Autor:

Dr. phil., Philosoph und Politikwissenschaftler mit Lehraufträgen an der Technischen Universität Berlin, der Brandenburgischen Technischen Universität (MHB), der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin. Er hat Essays und Rezensionen in philosophischen, psychologischen und politischen Zeitschriften veröffentlicht. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen „Wohin geht unsere offene Gesellschaft? 1968 – Ihr Erbe und ihre Feinde“ (Logos Verlag Berlin 2019).Freiheit neu denken mit Hannah Arendt: Die Gefahren der Selbstzerstörung von Demokratien (transcript 2023).

  1. Annika Brockschmidt, Die Brandstifter. Wie Extremisten die Republikanische Partei übernahmen, 2024 Bonn. ↩︎
  2. Manfred Berg, Das gespaltene Haus. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von 1950 bis Heute, Stuttgart 2024, 111. ↩︎
  3. Jörg Meuthen: Rede auf dem AfD Parteitag in Stuttgart vom 30.04.2016. ↩︎
  4. Wolfgang Kraushaar, 1968. Stuttgart 2018. 18. ↩︎
  5. Meredith Haaf im Interview mit Mark Lilla: Vorwärts in die Vergangenheit, SZ 29.11.16, 13. ↩︎
  6. Manfred Berg: Wut, Recht und Ordnung, Die Zeit, Nr. 44, 25.10.18, 20. ↩︎
  7. Vgl. Steven Levinsky, Daniel Ziblatt, Die Tyrannei der Minderheit, Bonn 2024, 115. ↩︎
  8. Annika Brockschmidt, „Die Brandstifter“ – Trump fiel nicht vom Himmel, von Michael Kuhlmann. deutschlandfunkkultur.de/brockschmidt-republikaner-usa-rechts-100.html ↩︎
  9. Interview mit Daniel Ziblatt: „Das hier ist keinesfalls schon das Ende“, Die Zeit, 8.1.21. zeit.de/politik/ausland/2021-01/daniel-ziblatt-us-demokratie-ausschreitungen-washington ↩︎
  10. Frauke Steffens, Wie Trump die Civil-Rights-Ära abwickelt, FAZ, Nr. 45, 23.2.26, 11. ↩︎
  11. Interview von Michael Wiederstein mit Timothy Garton Ash, Die antiliberale Konterrevolution. schweizermonat.ch/die-antiliberale-konterrevolution/# ↩︎
  12. siehe: x.com/simsalamaya/status/2019521736681652299?s=46&t=X5BwIMJjop-1RM64TA7VPA. ↩︎
  13. Nafeez Ahmed, Steve Bannon Offered Trump´s MAGA as Shield for Jeffrey Epstein, 14.11.25. bylinetimes.com/2025/11/14/steve-bannon-offered-trumps-maga-as-shield-for-jeffrey-epstein/ ↩︎
  14. Manfred Berg, Das gespaltene Haus. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von 1950 bis heute, Stuttgart 2024, 306. ↩︎
  15. Alexander Dugin, Die Ideologie des Trumpismus wird die USA und die Welt verändern (Teil I), Pravda, DE, 17.1.25.
    deutsch.news-pravda.com/world/2025/01/17/287392.html. ↩︎
  16. How Russian politicians, pundits, and Z-bloggers reacted to Donald Trump’s election win, 1:43 pm, 6.11.24. meduza.io/en/feature/2024/11/06/russian-politicians-and-pundits-react-to-donald-trump-s-election-win. ↩︎
  17. H.A. Winkler, We are at the beginning of a highly dangerous phase in world history. Die Zeit, Nr. 50, 28.11.2024, 45. ↩︎
  18. David A. Graham, Wir haben die Blaupause für das, was Trump tun wird. Die Zeit, Nr. 18., 30.4.25, 2. ↩︎
  19. Timothy Snyder, Der Weg in die Unfreiheit. Russland, Europa, Amerika, München 2018, 18. ↩︎
  20. Interview mit Gabriel Zucman: „Superreiche können die Demokratie gefährden“. In: SZ 3.2.26, 15. ↩︎
  21. jamestalarico.com/why-im-running/ ↩︎
  22. Susan C. Stokes, The Backsliders. Why Leaders Undermine Their Own Democracies, Princeton University Press, 2025. ↩︎
  23. tagesschau.de/ausland/amerika/usa-sicherheitsdoktrin-europa-100.html. ↩︎
  24. x.com/faktencheck2030/status/2013658685197685001?s=46&t=X5BwIMJjop-1RM64TA7VPA. ↩︎
  25. x.com/realjakebroe/status/2004022028631003519?s=46&t=X5BwIMJjop-1RM64TA7VPA ↩︎
  26. Anne Applebaum, Dieses Amerika hat Europa zum Feind erklärt, FAZ, 22.12.25, 12. ↩︎
  27. washingtonmonthly.com/2026/01/13/stephen-miller-starship-troopers-worldview/ ↩︎
  28. nytimes.com/2025/07/11/podcasts/interesting-times-a-mind-bending-conversation-with-peter-thiel.html. ↩︎
  29. Heinrich Geiselberger: Oben rechts. Rechtspopulismus als Klassenprojekt, Berlin 2026. ↩︎
  30. Passender als Libertarismus wäre der Begriff „Proprietarismus“. Er bezeichnet nach Andreas Kemper eine Ideologie, die ultrakapitalistisches Privateigentum verherrlicht und sich mit rechten Kulturströmungen vernetzt. Siehe: klassismus.de/index.php?title=Proprietarismus ↩︎
  31. Vance macht Europa schwere Vorwürfe, Tagesschau 14.2.25. tagesschau.de/ausland/europa/vance-sicherheitskonferenz-102.html. ↩︎
  32. Christoph Debets mit AP: Deutschland verkappte Tyrannei. – US-Außenminister Rubio zur AfD-Einstufung. de.euronews.com/my-europe/2025/05/03/deutschland-verkappte-tyrannei-us-aussenminister-rubio-zu-afd-einstufung ↩︎
  33. Carl Schmitt: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, 3. Aufl., Berlin 1926, 14. ↩︎
  34. stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kinderreichtum-das-ziel-14-kinder-und-mehr.8081ce24-c9eb-43a5-9712-5a917295d96c.html ↩︎
  35. Thomas Thiel: Lunch mit Lord Voldemort, FAZ, 27.2.26, 11. ↩︎
  36. Charlotte Wald, Geschockt, aber nicht hilflos, Die Zeit, Nr.6, 6.2.25, 33. ↩︎
  37. Jason Stanley, Wie Faschismus funktioniert, Neu-Isenburg 2024, 67. ↩︎
  38. Gabor Halasz, Gespräch ohne Widerspruch, 9.1.25. tagesschau.de/inland/bundestagswahl/parteien/weidel-musk-100.html ↩︎
  39. Vgl. Volker Weiß, Das Deutsche demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört, Stuttgart 2025, 141. ↩︎
  40. Der Spiegel: Erste Kabinettssitzung der zweiten Trump-Regierung. Als Musk auf seinen Holzkopf klopfte, 27.2.25. spiegel.de/ausland/donald-trump-die-eu-wurde-gegruendet-um-die-usa-zu-bescheissen-a-1a4ad558-df0f-47ca-a112-d7be6fa22f50. ↩︎
  41. Merz bei Trump. Die fünf wichtigsten Erkenntnisse des Besuchs. In: SZ, 5.6.25. sueddeutsche.de/projekte/ artikel/politik/merz-trump-washington-e277546/ ↩︎
  42. de.euronews.com/2025/12/17/putin-europaische-schweine. ↩︎
  43. magyarnemetintezet.hu/de/rovid-hir/cpac-hungary-2025. ↩︎
  44. tagesschau.de/inland/bundestagswahl/parteien/afd-parteitag-324.html. ↩︎
  45. youtube.com/watch?v=HqBZqlR-s1M&t=10s ↩︎
  46. Till Eckert, Niclas Fiegert: Neue Rechte. Trumps Freunde bei der AfD. correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/11/08/trumps-freunde-bei-der-afd/ ↩︎
  47. Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, München 2023, 977. ↩︎
  48. Georg Seeßlen, Trump & Co. Der un/aufhaltsame Weg des Westens in die Anti-Demokratie, Bonn 2025, 9. ↩︎
  49. x.com/rpsagainsttrump/status/2018888609919807679?s=46&t=X5BwIMJjop-1RM64TA7VPA. ↩︎
  50. x.com/daractenus/status/2018807871648207330?s=46&t=X5BwIMJjop-1RM64TA7VPA. ↩︎
  51. x.com/allenanalysis/status/2019136306899796203?s=46&t=X5BwIMJjop-1RM64TA7VPA ↩︎
  52. D. Dillmann, Donald Trump bedient sich erneut bei Adolf Hitlers Wortschatz, FR, 15.1.24. ↩︎
  53. sueddeutsche.de/projekte/artikel/kultur/trump-usa-minneapolis-timothy-snyder-ice-tote-proteste-e846140/?reduced=true# ↩︎
  54. Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey, Demokratischer Faschismus. jacobin.de/artikel/demokratie-faschismus-oliver-nachtwey-carolin-amlinger ↩︎
  55. Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, München 1998, 614. ↩︎
  56. Gottfried Feder, Das Programm der NSDAP, München 1932, 19. ↩︎
  57. ytimes.com/video/opinion/100000010244372/peter-thiel-and-the-antichrist.html. ↩︎
  58. Gerd Habermann, Folge Dir selbst Nietzsche und der Liberalismus. In: ef-magazin.de/2010/05/08/2101-folge-dir-selbst-nietzsche-und-der-liberalismus ↩︎
  59. handelsblatt.com/politik/deutschland/friedrich-merz-die-muenchner-rede-des-bundeskanzlers-im-wortlaut/100200212.html. ↩︎
  60. handelsblatt.com/politik/international/muenchner-sicherheitskonferenz-kallas-europa-bashing-in-den-usa-sehr-in-mode/100198815.html ↩︎
  61. Heinrich August Winkler, Ein Bruch wäre Verrat, Die Zeit, Nr. 5, 29.1.26, 40. ↩︎
  62. tagesspiegel.de/internationales/weitgehend-ubereinstimmend-mit-unserer-vision-russland-begrusst-die-neue-us-sicherheitsstrategie-15027498.html. ↩︎
  63. Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus, Berlin 2025, 311. ↩︎
  64. Arlie Russell Hochschild, Geraubter Stolz, Hamburger Edition, 2025. ↩︎
  65. Aleida Assmann, Jan Assmann, Gemeinsinn. Der sechste soziale Sinn, München 2024, 227. ↩︎
  66. Jürgen Habermas: Philosophisch-politische Profile, Frankfurt/Main 1981, 227. ↩︎

Schreibe einen Kommentar